Bitte haltet die Seen sauber!

Nehmt euren Müll wieder mit nach Hause oder bringt ihn wenigstens zu den vom Angelverband angebrachten Müllsäcken. Auch nicht daneben, sondern hinein! Die Säcke findet ihr an vielen Stellen rund um den See.

Die Kaulsdorfer Seen befinden sich inmitten eines wunderschönen Naturschutzgebietes. Wer sie kennt, weiß auch, dass für die Besucher und Badegäste an bestimmten Stellen Beutel zur Müllentsorgung bereitgestellt sind.

Der Schutz der Umwelt ist für alle Menschen wichtig und sollte Besuchern der Kaulsdorfer Seen besonders am Herzen liegen.

Unser Aufruf richtet sich an alle Besucher, egal ob Badegäste, Jogger, Picknicker oder Hundebesitzer, die gerne mal die Haufen Ihrer Lieblinge einfach liegen lassen! Denkt an Eure Mitmenschen. Denkt an kleine Kinder oder größere, die sich an einer Glasscherbe schwer verletzen können. Oder denkt an Menschen die sich entspannen möchten und auf einmal im stinkenden Hundehaufen sitzen. Denkt an den eigenen Ekel vom Müll anderer! Denkt an die Natur. Haltet die Seen sauber!!!

Der eine oder andere würde sicher sagen, solchen Sch… müsste man… Anderen stehen dabei die Tränen in den Augen. Nur was kann man denn tun? Am Ende ist es doch jeder Einzelne, der hier Verantwortung trägt.

Diese Homepage soll ein wenig helfen, Seeferkel zum Umdenken zu bewegen. Habt Ihr Ideen oder Vorschläge? Schreibt doch einen Beitrag, was Ihr für mehr Sauberkeit am See tun würdet.

So wird der Aufenthalt auch für die nächsten Besuche noch angenehm. Am Butzer See sind große Teile des Uferbereiches, die heimischen Tieren als Lebensraum und Nahrungsquelle dienen durch intensive Freizeitnutzung wie Baden und Angeln schon geschädigt. Wenn wir alle den vernünftigen Weg zwischen Naturschutz und den Bedürfnissen der Menschen nach Erholung gehen, kann die Schönheit des Landschaftsbildes im Landschaftsschutzgebiet Kaulsdorfer Seen, erhalten bleiben.

10 Gedanken zu „Bitte haltet die Seen sauber!“

  1. Zunächst Kompliment an die Website. Ich bin manchmal entsetzt wie manche Leute mit ihrem Müll am See umgehen. Der Kaulsdorfer See bietet landschaftlich so viele Freizeitmöglichkeiten und manche Leute schaffen es einfach nicht ihren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen oder wenigstens die aufgehängten Müllsäcke zu verwenden. Das macht mich traurig! Gott sei Dank kommen regelmäßig Leute zum “reinigen” vorbei und sammeln den Mist wieder ein. Das sollte aber nicht die einzige Lösung sein.

    Ich würde mir wünschen das es einen oder zwei “Saubertage” im Jahr geben sollte an dem Bürger freiwillig mit “Besen” kommen und helfen diesen wunderschönen See in einen 1A Zustand zu bringen. Was haltet ihr von einer Bürgerinitiative zum Reinigen des Sees? Vieleicht Im Frühjahr und Herbst? Wäre doch toll wenn sich da eine Gemeinschaft bildet… Bitte mehr Meinungen!!

  2. Sehr geehrter Inhaber dieser Seite,
    ich bin Anwohnerin am Kaulsdorfer Busch und nutze die „Kaulis“ zum Laufen. Baden eher weniger, weil es mir einfach zu schmuddelig an den Stränden ist. Allerdings musste ich erfahren, dass das Baden ja eigentlich verboten ist, was auch ich bisher nicht wusste und zwar im Sinne des Umweltschutzes.
    „In den Sommermonaten werden die Seen widerrechtlich von Badegästen genutzt, obwohl sie als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen sind und nicht überwacht werden. Die durch Fehlnutzung verursachten Schäden der Flora und Fauna sind bedenklich. Auch die Trinkwassergalerie ist durch Abfälle der zahlreichen Gäste gefährdet. Deshalb sind alle Besucher des Gebietes dazu aufgefordert, nicht in den Seen zu baden, keinen Müll zu hinterlassen und sich nur auf den Wegen aufzuhalten.“ Wikipedia

    Ich werde mich bei den Behörden erkundigen. Sollte das Baden tatsächlich verboten sein, sollte das sicherlich nicht auf einer Homepage beworben werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Una Rath

  3. Liebe Frau Rath,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Sicher haben Sie bei Ihrem Besuch der Homepage etwas nicht richtig verstanden. Gerne werde ich Ihnen daher die angesprochenen Punkte noch einmal kurz erläutern.

    Umweltschutz: Die Homepage entstand geradezu aus dem Wunsch, das Bewusstsein der Menschen für die Sauberkeit an den Seen zu steigern. Das betrifft übrigens alle Besucher der Kaulsdorfer Seen. Der Umweltschutz ist uns sehr wichtig und daher ein besonderer Punkt auf der ganzen Homepage.

    Baden: Die Homepage kaulsdorfer-see.de betreibt keine Werbung für irgendetwas am See (mit Ausnahme des Umweltschutzes), alle Informationen sind redaktionell verfasst und erklären die Geschichte und Nutzung der Seen – bis heute. Alle Informationen zum „Rechtsverhalt und deren Hintergründe“ sind ebenfalls klar und deutlich beschrieben.

    Freundliche Grüße,
    http://www.kaulsdorfer-see.de

  4. Ich gehe seit einiger Zeit mit meinem Hund am Butzer See spazieren. Ich selbst sorge gewissenhaft dafür, dass kein Kot des Hundes liegen bleibt. Leider sehen das nicht alle so. Schlimm ist auch der hinterlassene „Menschendreck“. Ich habe aber noch eine Frage. Was ist dagegen einzuwenden, wenn der Hund mit Maulkorb versehen ohne angeleint zu sein mit Herrchen seine Runden dreht? Durch den Maulkorb kann er keine anderen Tiere oder gar Menschen verletzen. Den Kot, kann man auch auflesen, das hängt ja nicht mit Halsband und Leine zusammen! Eine sachkundige Antwort wäre für mich hilfreich.

    1. Das Problem ist, dass der Hund egal ob mit oder ohne Maulkorb an die dort brütenden Vögel geht und sie Jagd … das Areal ist nicht ohne Grund Naturschutzgebiet und viel Wasservögel führen dort ihre Jungen über die Seen und an Land … da stört nicht nur der Hund!

      Angeleint und nicht in Seenähe … das ist das einzige was hilft!

  5. Ich war heute das erste mal am Habermannsee und war zum einen begeistert… und zum anderen ENTSETZT!

    Begeistert von der schönen Lage, den Sandstränden… und vor allem von den vielen Obstbäumen und -Sträuchern, Wallnusbäumen, Brombeer-Sträuchern.
    Und entsetzt von dem Dreck: Hunde- und Menschenhaufen, Papiertaschentücher, Unmengen an Zigaretten-Kippen, Kronkorken…

    Ich kenne viele Seen, Badestellen, Sonnenplätze in Berlin.
    Das war leider einer der dreckigsten 🙁

    Mein Vorschlag:
    Jeder verantwortungsbewusste Besucher nimmt sicher einen Beutel für seinen Müll mit… oder bringt am Ende des Tages seinen Müll in die bereitgestellten Säcke…
    Wenn jeder dieser Besucher ein paar Kippen mehr, eine leere Bierdose die rumliegt… mitnuimmt, entsorgt… dann sollte man den See-Ferkeln doch überlegen sein?!
    Ich habe es heute wieder gemacht!

  6. Leider ist es so, dass ein Kompromiss zwischen intensivster Nutzung und Natur- bzw. Landschaftsschutz schlicht unmöglich ist. Wer glaubt, es könnten dort jährlich zigtausende Menschen baden, grillen, Ballspielen etc. und dies sei irgendwie noch mit der Erhaltung dieses städtischen Naturkleinods vereinbar, betreibt naive Augenwischerei.

    Selbst wenn alle ihren Müll mitnähmen (was nicht mal im Ansatz der Fall ist), bliebe dort immer noch massive Bodenverdichtung, anhaltender Lärm, die enorme Verunreinigung der Gewässer, das ständige Zertrampeln der Vegetation und Stören der Tiere. Letzteres ist insbesondere während der Nachwuchsaufzucht höchst problematisch.

    Wer die Schönheit der Kaulsdorfer Seen wirklich schätzt und zu ihrer Erhaltung tatsächlich etwas beitragen will, muss deshalb geradezu zwangsläufig für die konsequente Durchsetzung des -bestehenden- Badeverbotes sowie der -bestehenden- Anleinpflicht für Hunde eintreten. Dies könnte die schwerwiegendsten Schäden eindämmen. Gegen Spaziergänger (auch mit angeleinten Hunden) und Jogger, die auf den Wegen bleiben, spricht hingegen nichts, da ausreichende Rückzugs- und Ruheräume für Pflanzen und Tiere gewahrt blieben. Alles Andere ist kein Kompromiss, sondern schlicht der untaugliche Versuch unvereinbare Dinge zueinander zu bringen.

    1. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, im Kern sehe ich es – wie mein eigener Kommentar hier zeigt – genauso.
      Ganz so negativ möchte ich es dennoch nicht sehen, Menschen sind lernfähig, nur braucht es Rahmenbedingungen. Weiterhin werden die Seen nicht ganzjährig intensivst genutzt, sondern vorrangig im Sommer. Nichtsdestotrotz ist vor allem die Zeit zwischen April und Juni besonders sensibel, da viele Tiere brüten und Fische zum Wachsen ausgesetzt werden. Diese Bemühungen des Anglervereins kann man zwar auch kritisch sehen (handelt es sich nicht ebenso um einen Angriff in die Natur?), sie werden durch das massenhafte Baden und die Vermüllung aber so oder so zunichte gemacht.
      Wenn, als erster Schritt, Ziel sein soll, eine Nutzung für Alle möglich zu machen, so braucht es eine „Vision“, welche Art von Nutzung wir wollen.

      Gar keine Nutzung durch Menschen, so wie es der Landschaftsschutz im Kern bereits vorgibt, bedeutet nicht neue Regeln, aber Durchsetzung der bestehenden Regeln. Ich wage zu bezweifeln, ob zwei Politessen mit dem Klientel vor Ort zurande kämen, zumal diese ja kaum an Wochenenden und Feiertagen vor Ort sind. Denkbar wäre dann also eine Art „Bürger-/Seewacht“, die dem Bezirksamt unterstellt und autorisiert ist, Verbote/Ordnungsgelder durchzusetzen oder zumindest konstante (!) Präsenz zeigt. Eventuell bietet sich hier auch eine Kooperation mit dem Anglerverein an, in dessen Interesse ja ein ruhiges, sauberes Umfeld liegt. Damit sind wir schon bei der Politik: Wo sind die Grünen im Bezirk, die sich auf politischer Ebene hier mehr einsetzen könnten?
      Da Badeverbot, Anleinpflicht und Grillverbot bereits bestehen, jedoch auch von Behörden ignoriert werden (denn das Ordnungsamt verteilt jede Woche Knöllchen an die Parksünder in den Straßen, sie müssten also sehen, was da an den Seen los ist), scheint mir, wir müssen über eine andere Vision der Nutzung nachdenken.

      Wenn wir wollen, dass Menschen hier auch baden und sich aufhalten können, dann bedarf es einer Infrastruktur, will heißen, an den Hauptzugängen (mit Straßenanbindung, z.B. Am Niederfeld, Striegauer Str.) VOR Eintritt ins Schutzgebiet Papierkörbe (feste, keine Tüten, die von Tieren zerfetzt werden können) sowie Hundekottüten plus Mülleimer, in die Exkremente entsorgt werden können. Weiterhin gut sicht- und lesbare Hinweistafeln, gerne mehrsprachig, mit Hinweisen für Besucher, möglichst einfach gehalten. Eine Seewacht, wie oben erwähnt, die Präsenz zeigt und für Besucher da ist. Will man Wildtieren eine ruhige Brutzeit ermöglichen, so denke ich an ein Bade-/Picknick-/Grillverbot und strenge Anleinpflicht für Hunde von April bis Juni. Diese müsste dann aber auch wieder kontrolliert werden…. auch hier ist wieder die Lokalpolitik gefragt, die bisher sehenden Auges die Verschmutzung dieses Biotops toleriert. Sich nur darauf zu berufen, dass es Schilder und Verbote gibt, reicht eben leider doch nicht.

      Natürlich wäre es wünschenswert, jeder würde eigenverantwortlich und selbstreflektiert handeln, dann bräuchte man keine Kontrollen und Sanktionen. Da wir aber nun mal in einer solchen Gesellschaft leben, in der wir jungen Menschen nicht die Möglichkeit geben, Eigenverantwortung und Selbstreflektion zu erlernen, wird es vorerst nur über sanktionierende Maßnahmen gehen.

  7. Wir sind Anwohner und schätzen die Seen sehr! Gerade heute, an einem warmen und sonnigen Tag, war ich wieder bestürzt ob der Menschenmenge, die sich zum Baden dort aufhielten, der Hunde, die weder außerhalb geschweige denn im Wasser angeleint werden und ob des Mülls, der überall verteilt lag.
    Das Verhalten vieler Badegäste ist unerträglich und achtlos, darauf angesprochen, erntet man bestenfalls Spott, wenn nicht gar Pöbelei bis zur persönlichen Beleidigung. Dass Hunde frei umherlaufen, störte mich schon lange, jedoch ist es oftmals schwer, einen halbwegs vernünftigen Dialog mit deren Besitzern zum Thema Anleihnen zu führen. Ich finde, es ist am der Zeit, etwas zu tun.

    Die aufgehängten Müllsäcke verstärken das Müllproblem jedoch noch zusätzlich, da diese die Menschen geradezu dazu auffordern, ihren Müll am See zu belassen. Wer mag, gehe am Montag nach einem sonnigen Wochenende um die Seen – er findet Berge von Müll neben den Säcken. Am Habermann-See gibt es einen festen Müllbehälter, der regelmäßig überfüllt ist. Das größere Problem jedoch ist, dass der Müll, selbst wenn er IM Beutel entsorgt wurde, Tiere des Waldes (Vögel, Wildschweine) anlockt, für die es ein leichtes ist, die Säcke zu zerreißen und den gesamten Müll am Ufer zu verteilen. Ich bin deshalb ganz nachdrücklich für die Wiederabschaffung der Müllsäcke.

    Es sollten zwingend und gut sichtbar, eventuell in einfacher, kürzer Sprache, eventuell sogar mehrsprachig, Hinweistafeln in Seenähe aufgestellt werden, die darauf hinweisen, dass Hunde anzuleinen sind sowie jeglicher Müll wieder mitzunehmen ist. Ebenso würde ich mich dagegen verwehren, dass Menschen mit Bassboxen den See zur Partymeile machen. Dies stört nicht nur Menschen, die Ruhe und Erholung suchen als auch die Tiere, die dort in erster Linie heimisch sind.

    Ich würde mich gern mehr für die Sauberkeit an den Seen engagieren, jedoch sehe ich mich mit der schieren Masse überfordert und denke, dass hier nur drakonische Strafen und Kontrollen helfen, wieder etwas Ruhe zu bekommen. Sporadische Kontrollen durch das Ordnungs- oder Umweltamt wären sicher ein Anfang, nur wird es kaum möglich sein, die wahren Ferkel zu überführen, wenn wer gibt schon zu, dass der Müll da der eigene ist? Am Ende – und im Moment bin ich, auch wenn es mich selbst beträfe, fast dafür, die Seen für die Öffentlichkeit zu sperren, so wie es beim Elsensee ja bereits der Fall ist.
    Mir und vielen anderen Anwohnern ist ein Besuch der Seen schon oft verleidet worden, weil der Erholungswert zwischen Bierflaschen, Papptellern, Plastikflaschen und Technomugge sehr gering ist. Schade, denn eigentlich sind die Seen wirklich idyllisch und schön.

    1. Genau so siehts aus!
      Das ist die Forderung, die ich schon seit Jahren stelle!

      Der Butzer See sowie der Habermannsee sollten ebenso wie der Elsensee eingezäunt werden, damit das Pack die Seen und die Umgebung nicht weiter zumüllen, die Brut der geschützen Tierarten nicht gestört wird und die Hunde dort nicht mehr frei rumlaufen dürfen!

      Wie oben schon erwähnt kümmert sich das Ordnungsamt lieber um arme Schlucker die in Wohngebieten falsch parken … ist ja auch einfacher und vor allem sicherer als an den Seen vor allen an Wochenenden und in den Abendstunden sich mit alkoholisierten Jugendlichen oder Hundebesitzern hier rumzuärgern!

      Eine Bürgerwehr oder Seewacht oder sowas wird bei den meisten nur Kopfschütteln auslösen … das bringt nichts … man muss einfach konsequent bei grillenden „ungebetenen Gästen“, unangeleinten Hunden, Leute die das Areal für Lagerfeuer missbrauchen, alkoholisierten Jugendlichen die Polizei rufen!
      Erst wenn da jeden Tag zig Einsätze sind und die Polizei ständig vor Ort sein muss wird sich was ändern!

      Alleine der Vatertag, an dem vor allem der Butzer See von beiden Seiten von Idioten und alkoholisierten Gesocks in Beschlag genommen wurde muss doch jeden normalen Menschen zu denken geben!

      Die Gartenseite des Butzer Sees sah aus wie ein Schlachtfeld, die Messerstecherei am Abend mit dem Einsatz der Polizei hätte verhindert werden können, wenn schon früher die Ordnungshüter verständigt worden wären!

      Die leeren Alkflaschen und die Einkaufswagen liegen immer noch im Schilf und an dem See … – eine Schande für die Auswüchse der menschlichen Zivilisation!

      Das Ordnungsamt und alle Idioten sollten sich in Grund und Boden schämen!

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