Der Habermannsee in Berlin Kaulsdorf

Die Entstehung des Habermannsees geht zurück auf das Jahr 1938. Die Firma Habermann, der Betreiber eines Kieswerkes hatte seit 1919 bis zum Kriegsende auch eine Zweigniederlassung in Berlin. An der Grube des späteren Habermannsees wurde von 1938 an  die Kiesförderung durchgeführt. Das nachfließende Grundwasser bildete dann den Habermannsee. Der flache mit dem Habermannsee verbundene Kiessee mit einer Tiefe von 1 – 2 m wurde erst in den sechziger Jahren angelegt.

Zwischen Habermann- und Kiessee befindet sich ein schmaler bewachsener Sandrücken, der je nach Wasserstand der Seen teilweise überflutet wird und sich so als Insel oder manchmal als Halbinsel darstellt. Für viele Berliner ist dieser See ein Geheimtipp wegen seiner äußerst interessanten Landschaftsgestaltung. Westlich des Habermannsees findet man zu beiden Seiten des Wasserwerkes den Kaulsdorfer Busch.

Dieses mit Pappeln, Kiefern und Fichten bestandene Waldgebiet wird forstwirtschaftlich genutzt. Das gesamte Gebiet um die Kaulsdorfer Seen ist ein Trinkwasser- und ein attraktives Landschaftsschutzgebiet. Das Wasserwerk Kaulsdorf nahm schon 1916 seinen Betrieb auf. Mit der Grundwasserabsenkung großer Feuchtwiesenflächen ist die Besiedelung des umliegenden Gebietes erst ermöglicht worden. Das Wasserwerk förderte aus 35 bis 65 m tiefen Brunnen eine gute Wasserqualität. Das im Rohwasser befindliche Eisen und Mangan wurde entfernt ehe das Wasser in die Leitungen ging.

1925 hat man die Anlage um 14 Brunnen erweitert und nach Modernisierungen ist das Werk heute noch in Betrieb. 1999 wurde am Habermannsee eine Pumpstation, mit der Absicht der Grundwasserstandssteuerung und somit zur Verhinderung von Kellerwasserschäden in Teilen der umliegenden Siedlungsgebiete, errichtet. Von hier wird das Wasser über eine Leitung in die Wuhle abgeleitet. Die Ausdehnung der Seefläche beträgt 15,25 ha, die maximale Tiefe beträgt ca. 5 – 6 m. Der See ist ein Paradies für badelustige, Erholungssuchende und Angelfreunde.

16 Gedanken zu „Der Habermannsee in Berlin Kaulsdorf“

  1. Hallo, das ist aber schön, dass es diese Website gibt. Es ist wirklich empfehlenswert die Werte dieser Seen zu dokumentieren und über den Erhalt der Natur zu informieren.

  2. Schade, das es immer wieder unverbesserliche Umweltferkel gibt, die nicht besseres zu tun haben, ihren mitgebrachten Verpackungsmüll liegen zu lassen oder die Mittelinsel zu versüffen! Der See ist ein Traum. Das Puplikum meist gelassen, tolerant und kommunikativ. Traven

  3. Als Spaziergänger musste ich am Pfingstwochenende bedauerlicherweise feststellen, dass rund um die Kaulsdorfer Seen viele Menschen ihren Müll und Dreck einfach liegen lassen. Vielleicht liest einer der „Umweltferkel“ diese Zeilen. Ihm sei gesagt, er solle doch seine Hinterlassenschaften mit nach Hause nehmen. Eine absolute Respektlosigkeit vor unserer schönen Natur!!!

    Vielen Dank
    Britta aus Kaulsdorf

  4. Ich kann nur bestätigen dass ich die Vermüllung dieses Sees sehr bedauere. Wenn ich nur wüsste, was man dagegen tun kann… die unzähligen Hunde, deren Exkremente, am Jagen, die Scherben, das Plastik, die Essensreste, Zigarettenstummel… An sich wäre es ein kleines Paradies, landschaftlich wunderschön mit faszinierender Tierwelt.

  5. Hier der Text einer aktuellen Polizeimeldung – Tote Frau im See:

    Pressemeldung
    Eingabe: 08.06.2013 – 14:30 Uhr
    Tote Frau im See – Mordkommission sucht Zeugen
    Marzahn-Hellersdorf

    Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes hat die 7. Mordkommission Ermittlungen zu einer tot aufgefundenen Frau in Kaulsdorf eingeleitet.
    Ein Angler alarmierte heute früh gegen 5.00 Uhr die Polizei in den Kressenweg, nachdem er an der Badestelle des Habermannsees eine tote Frau entdeckt hatte. Die Leblose trieb einige Meter vom Ufer entfernt im Schilf. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.
    Bei der Toten handelt es sich um eine 33 Jahre alte Berlinerin. Nach den ersten Erkenntnissen der Mordkommission ist von einem Tötungsdelikt auszugehen. Die Hintergründe der Tat sind jedoch noch völlig unklar.

    In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe und hat folgende Fragen:

    Wer hat gestern Abend in der Zeit von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen an der Badestelle bzw. am Habermannsee gemacht?
    Wem sind verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge aufgefallen?
    Wer hat ggf. Hilfeschreie oder ein Streitgespräch gehört?

    Hinweise nimmt die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 777 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  6. Ich kenne den See jetzt schon seit ca. 45 Jahren. Die Angewohnheiten der „Badegäste“ haben sich entsprechend verschlechtert. Die Anlieger, die dort mit Ihren Hunden pazierengehen sind überwiegend „gut erzogen“ und haben Kottüten dabei. Das Ord.amt kontrolliert und ahndet. Nur bei denen, die wirkliche Gäste sind, sieht man niemanden vom OA. Da wird getrunken, gegrölt, da sind Rudel von großen Hunden nicht angeleint, man traut sich gegen Abend dort nicht mehr spazieren zu gehen. Vor allem am vorderen See. Es sind auch schon Schwäne mißhandelt worden. Ich bin immer nur ganz früh vor 8 Uhr mit meinem Hund gassi gegangen. Ab 8.oo Uhr lauern die Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes in den Büschen. Da um den vorderen See nur drei blaue Säcke aufgehangen werden, die am Abend überlaufen, sind die Helfer, die morgens aufräumen ganz schön beschäftigt.

    1. Wir waren übers WE mit den Kindern in Berlin und waren mal für 1 h am Kaulsdorfer See. Wir waren entsetzt. Müll überall wo man hin sah, Zigarettenkippen lagen da wie ein Teppich…..schlimm, wie so die Natur zerstört wird. Die Kinder wollten ins Wasser…..da ist meine große gleich in ne Glasscherbe getreten…… Da ist doch die Stadt gefragt… kann nur mit dem Kopf schütteln…..

  7. Ich habe schon mit 10Jahren hier gebadet.Jetzt bin ich 70.Dass ich nach 27 jahren wieder durch ganz Berlin durfte wie als Kind hat mich glücklich gemacht aber der Dreck und Unrat der sich jetzt hier breit macht unglücklich.Und das betrifft nicht nur unseren „Kauler“ Hatten wir weniger Abfälle in der ehem. DDR

  8. Hallo Stadt Berlin…stellt eine kleine Strandwacht zusammen …die hier auf die Sauberkeit achtet……damit es wieder gänzt und schön wird auch für unsere kleinen Helden!!!! Gebt Berlin wieder ein Stück Natur zurück……das Der See so verkommt eine Schande……

    1. Jeder sollte bei sich selber anfangen mit der Ordnung!
      Die ganzen Hartzis, die da jeden Sommer das Areal verdrecken müssten einfach nur ihren Müll mitnehmen …!

      Am schlimmsten ist, dass diese Idioten auch noch die ansässigen Tiere wie Höckerschwäne, Stockenten und Haubentaucher mit Flaschen und Dreck bewerfen!

    2. Liebe Betreiber dieser Seite,
      die Hinweise auf die langsame Zerstörung dieses schönen Naturgebietes sollten eigentlich von Ihnen an die zuständigen Behörden der Stadt weitergeleitet werden! Setzen Sie sich für den Schutz unserer Umwelt ein und werben Sie nicht für das eigentlich unerlaubte Baden in dem unmittelbar am Wasserwerk gelegenen See. Die Müllbeseitigung ist leider eine Daueraufgabe und würde die Möglichkeiten aller freiwilligen Helfer übertreffen. Die Natur wird sich erst erholen, wenn der See nur noch für Spaziergänger zugänglich ist.

    3. leider verkommt der see aber is ja och ken wunder das baden in dem see ist nur geduldet und nicht erlaubt das ist eigentlich ein angelgewesser des DAV,s aber angler werden beschimpft und teilweise ferjagt einige meinen sich als scherrif auszugeben und sogar an die angeln der angler zu gehen und sie umzuschmeissen das wird dieses jahr noch gewaltig ärger geben wen man sich nicht mit respeckt begegnet grüsser DAV unt die ANTIFA

  9. einer der schönsten orte in und um berlinBleibt hoffentlich noch lange für mein und das Leben der herrlichen Menschen dort….

    Angelika Kleine im Rollstuhl

  10. e sind an einer sauberen Umgebung interessiert – nur die Alkoholisierten stören, weil sie dann ihrer Sinne nicht mehr habhaft sind und alles liegen lassen, auch Scherben sind dabei von zerschmissenen Flaschen: ICH KOMME MEHR ALS 20 JAHRE DAHIN ; UND DIE STUNDEN DER Erholung; SPORTLICHEN Betätigung, des Spasses UND DER LANG GEWACHSENEN FREUNDSCHAFTEN UND Bekanntschaften ÜBERWIEGEN EINDEUTIG- DIE Kritik SOLLTEN EINIGE AM ORT VORBRINGEN; DANN KÖNNTE MAN ES AUSDISKUTIEREN UND WÜRDE VOR ORT DIE VERSCHIEDENEN Meinungen HÖREN…….Sooo eine Idylle, eine Oase am Rande der Millionenstadt wird viel zu wenig genutzt, dass man sich nur wundert……, vor allem den Kindern ein gesundes Leben vorleben und in die Natur eintauchen….., dann hat man auch Achtung vor ihr – der Kauli – ein Teil meines Lebens in Berlin Danke für alles Angelika Kleine

  11. An viele Seen im Umland, traut man sich nicht mehr. Sie
    verkommen zu Müllhalden. Die Menschen, lassen ihren
    Müll liegen, wo Sie gewesen sind. Ordnungsamt kann nur
    in der Stadt, die Autofahrer abzocken. Mehr ist nicht drin.

    1. Alljährlich geht die Zerstörung am Habermannsee weiter!

      Hundehalter lassen ihre Köter ungeleint am Ufer rumlaufen und die dort brütenden Wasservögel erschrecken bzw. Tot beissen … Alkoholiker und Hartzis lassen ihren Müll liegen und Grillen obwohl es verboten ist … keinen interessiert es!

      Das Ordnungsamt ist überlastet und kann nichts dagegen machen!
      Autofahrer aufschreiben ist anscheinend wichtiger … obwohl man wegen Wildgrillens im LSG bis zu 50.000 € Strafe eintreiben könnte!

      Ein großer Dank an Herrn Gräff und das Bezirksamt!
      Und natürlich an alle widerlichen Leute die sich draussen am See wohl genauso benehmen wie zu Hause!

      Wann hört das endlich auf?!?

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